Haarausfall in den Wechseljahren

Deine Haare werden spürbar dünner, seit die Wechseljahre begonnen haben? Du bist damit nicht allein – Haarausfall in den Wechseljahren ist eine der häufigsten Umstellungsphasen, in denen ich Frauen begleite, und in aller Regel keine dauerhafte Veränderung.

Was in den Wechseljahren mit deinem Haar passiert

Mit sinkendem Östrogenspiegel verändert sich das hormonelle Gleichgewicht, das den Haarzyklus mitsteuert. Östrogen unterstützt die Wachstumsphase der Haare – fällt der Spiegel, wechseln mehr Haare gleichzeitig in ihre Ruhephase. Das zeigt sich meist erst einige Monate später als spürbar vermehrter Ausfall, weshalb der Zusammenhang mit den Wechseljahren zunächst oft gar nicht auffällt.

Gleichzeitig verändert sich häufig das Verhältnis von Östrogen zu Testosteron im Körper, was die Haarwurzeln an manchen Stellen zusätzlich empfindlicher machen kann – ein Grund, warum in dieser Lebensphase auch Geheimratsecken oder ein insgesamt lichterer Ansatz häufiger auftreten.

Was du tun kannst

Hormonelle Umstellungen sind fast nie von Dauer – dein Körper braucht Zeit, sich auf das neue Gleichgewicht einzustellen. Eine gut versorgte, gut durchblutete Kopfhaut kann in dieser Übergangsphase unterstützen, dass sich der Haarzyklus wieder einpendelt, sobald sich der Hormonhaushalt stabilisiert hat. Auch auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Zink und B-Vitaminen lohnt sich in dieser Zeit ein bewusster Blick.

Was in deinem Fall tatsächlich sinnvoll ist, lässt sich aber nie pauschal sagen. Genau dafür gibt es meine Online-Auswertung: Du schickst mir deine Angaben und ein paar Fotos, ich gehe den möglichen Ursachen auf den Grund und schreibe dir eine persönliche Einschätzung mit einem konkreten Plan für deine Routine zu Hause.

Wann du zum Arzt solltest

Bei plötzlichem oder sehr starkem Haarausfall, bei kreisrunden oder vernarbten kahlen Stellen, oder wenn du unsicher bist, ob neben den Wechseljahren noch etwas anderes eine Rolle spielt (z. B. die Schilddrüse), gehört eine ärztliche Abklärung an den Anfang.

Dein nächster Schritt

Du musst nicht raten, woran es bei dir liegt. Starte mit dem kostenlosen PDF „Die 10 häufigsten Ursachen für Haarausfall“ oder direkt mit deiner persönlichen Online-Auswertung.