Der Ansatz wirkt schon einen Tag nach dem Waschen wieder fettig, während die Spitzen eher trocken bleiben? Das ist ein Muster, das mir in der Praxis sehr häufig begegnet – und das oft weniger mit der Kopfhaut selbst zu tun hat, als mit der Art, wie gewaschen und gebürstet wird.
Was hinter schnell nachfettendem Haar steckt
Die Talgdrüsen der Kopfhaut produzieren von Natur aus Fett, das Haar und Haut schützt. Wird zu häufig oder mit den falschen Produkten gewaschen, kann sich die Kopfhaut daran gewöhnen und als Reaktion noch mehr Talg produzieren, um die vermeintliche „Austrocknung“ auszugleichen – ein Kreislauf, der sich von selbst verstärkt.
Auch die Bürstengewohnheiten spielen eine Rolle: Wer viel und kräftig vom Ansatz bis in die Längen bürstet, verteilt den Talg zusätzlich über das ganze Haar, was das Gefühl von schnell fettendem Haar verstärken kann. Und beim Waschen wird häufig der Oberkopf gründlich durchgespült, während andere Bereiche kaum wirklich erreicht werden – auch das kann zu einem ungleichmäßigen Bild beitragen.
Was du tun kannst
Zwei Waschgänge mit einem Produkt, das die Kopfhaut wirklich reinigt statt nur zu überdecken, und eine Reinigungsroutine, die gezielt die Kopfhaut erreicht, sind oft der wichtigste erste Schritt. Wie oft und wie kräftig gebürstet wird, lohnt sich ebenfalls zu überdenken – eine Bürstenmassage ist wertvoll für die Durchblutung, muss aber nicht bei jedem Zug bis in die Spitzen gehen.
Was in deinem Fall tatsächlich die passende Routine ist, lässt sich aber nie pauschal sagen. Genau dafür gibt es meine Online-Auswertung: Du schickst mir deine Angaben und ein paar Fotos, ich schaue mir dein Anliegen genau an und schreibe dir eine persönliche Einschätzung mit einem konkreten Plan für deine Routine zu Hause.
Dein nächster Schritt
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